Sparen Sie Geld durch Eigenverbrauch Ihres selbst erzeugten Solarstroms

Warum Solarstrom deutlich günstiger als der Strom von Ihrem Anbieter ist

Erneuerbare Energie durch Photovoltaik

Der von Ihrem Anbieter gelieferte Strom ist zwei bis dreimal teurer als Ihr selbst erzeugter Strom, dies liegt an Steuern, Umlagen, Abgaben und Entgelten. Diese müssen Sie über den Strompreis zahlen, wenn Sie Strom über das öffentliche Netz beziehen. Auf Ihren selbst verbrauchten Solarstrom fallen dagegen weder Abgaben noch Stromsteuer und Netzentgelte an. Bei Anlagen bis maximal 30 Kilowatt Leistung auch keine EEG-Umlage, solange Sie maximal 30.000 Kilowattstunden selbst verbrauchen.

Aktuell liegen die Kosten für Ihrem selbst produzierten Solarstrom in Abhängigkeit von der Größe der installierten PV-Anlage bei ungefähr 8 bis 12 Cent pro Kilowattstunde. So steigen Ihre Einsparungen mit jeder genutzten Kilowattstunde Solarstrom. Die Ersparnis wird umso größer, wenn Sie den Strom Ihrer PV-Anlage überwiegend selbst verbrauchen. Mit einer PV-Anlage schützen Sie das Klima. Sie erzeugen Ihren eigenen, kostengünstigen und sauberen Strom.

Mit einem Batteriespeicher können Sie einen Teil Ihres selbst erzeugten Solarstroms zwischenspeichern, um ihn dann Abends bis zum nächsten Morgen zu verbrauchen. Richtig dimensioniert hilft Ihnen der Batteriespeicher für diesen Zeitraum Ihre Ersparnis zu maximieren, somit ersparen Sie sich den Einkauf des teuren Stroms von Ihrem Energieanbieter.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ihr eigener Solarstrom macht Sie unabhängig und ist günstiger als der Stromtarif von Ihrem Anbieter.
  • Für den gekauften Strom von Ihrem Anbieter zahlen Sie in der Regel das Doppelte bis Dreifache.
  • Mit einer Fotovoltaikanlage auf dem Hausdach können Sie etwa ein Drittel Ihres Bedarfs decken.
  • Durch einen Batteriespeicher können Sie Ihren Eigenbedarfsteil verdoppeln.
  • Sie haben einen Balkon, mit einem Balkonkraftwerk erzeugen Sie schon ein Zehntel Ihres Strombedarfs.


Was müssen Sie beachten:

  • Mieten Sie ein Haus, können Sie das Dach für die Anlage pachten oder Ihr Vermieter baut die Anlage und verpachtet diese an Sie.
  • Vermieten Sie Wohnungen in Ihrem Haus, können Sie eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach betreiben und den Mietern Solarstrom liefern.


Balkonkraftwerk – Genehmigungsfreie Erzeugung Ihres Solarstromes

Vor dem Aufbau eines Balkonkraftwerkes sollten Sie Ihren Vermieter nach seiner Zustimmung fragen. Dieser trägt die Verantwortung, dass Ihr Balkon diese Anlage sicher trägt und Nachbarn nicht durch Blendung oder Verschattung beeinträchtigt werden.

Stimmt der Vermieter nicht zu, könnte der Verweis auf ein Urteil des Amtsgerichts Stuttgart vom 30. März 2021 helfen (Az. 27 C 2283/20). Hier urteilte die Richterin, dass der Mieter einen Anspruch auf Installation und Betrieb einer Stecker-Solar-Anlage habe. Zuvor hatte die Vermieterin dem Mieter verboten, das System zu installieren. Dieser setzte sich darüber hinweg, die Vermieterin klagte, scheiterte jedoch vor Gericht.


Dachneigung und Aufstellwinkel für Solarmodule

Der optimale Aufstellwinkel für Solarmodule liegt zwischen 30 und 45 Grad. Die meisten Einfamilienhäuser haben damit eine gute Dachneigung für Ihre Solarmodule.


Eigenverbrauch

Der Strom, der nicht selbst verkauft wird, fließt ins öffentliche Netz. Sie verdienen damit kein direktes Geld, sparen aber einen Teil der Stromrechnung. Da die Stromkosten stetig steigen und die Einspeisevergütung sinkt, lohnt sich jede selbst verbrauchte Kilowattstunde deshalb immer mehr.